Regionalgruppe West-Mittelfranken

Landesverband Niere Bayern e.V.


Regionalgruppe West-Mittelfranken

Berichte 2022

Mitgliederversammlung Schweinfurt

An der diesjährigen Mitgliederversammlung in Schweinfurt am 10.09.2022 bis 11.09.2022 nahmen wir gemeinsam mit der RG Mittelfranken teil und haben ein buntes Freizeitprogramm dazu ausgearbeitet. Mit dem Bus sind wir bereits vor der MV im „Levi-Strauss-Museum“ in Buttenheim eingekehrt und haben die Geschichte der berühmten blauen Hosen erfahren. Im Geburtshaus ging es um den Stoff und die blaue Farbe der Hosen und um die Anfänge der industriellen Fertigung. Levi (Löb) Strauss, geboren 1829 als jüngster Sohn eines jüdischen Hausierers wanderte nach dem Tod des Vaters 1848 mit der Mutter nach Amerika aus. In San Francisco eröffnete er 1853 ein Geschäft, 1873 lies er die Arbeitshose patentieren; er starb 1902.

Um 13 Uhr trafen wir im Hotel ein und konnten uns beim Stehkaffee bereits mit anderen Mitgliedern austauschen. Es waren in diesem Jahr leider nur zwei Infostände anwesend, Diazipp und Liebels Dialysereisen die Ihre Angebote präsentierten. Von 15 – 17 Uhr fand dann die Mitgliederversammlung statt. Die Abendveranstaltung begann mit dem Abendessen, der Karikaturist Georg Zitzmann war heiß begehrt… jeder wollte ein Portrait. Nach den Essen legte Holger König mit der Musik los. Es wurde von Anfang an bis in die späte Nacht getanzt.Sonntagmorgen um 9 Uhr ging es ins Schweinfurter Bunkermuseum in der Ernst-Sachs-Str.. Schweinfurt ist die Bunkerstadt mit ursprünglich 13 Bunkern; dieser ist ein Hochbunker mit 20 Meter Höhe, 6 Geschossen á 400 m² für etwa 1100 Menschen. Die Geschosse sind in einzelne Zellen à 6 m² für 8 Personen eingeteilt. Besonders an diesem Bunker ist der Dachstuhl. Auf dem 1,40 m dicken Deckel wurde ein Dachstuhl aus Beton gefertigt und mit Ziegeln belegt, der das Dach eines Wohnhauses vortäuschen soll. Sehr interessant war die Luftfilteranlage. Im 4. Stock gab es einen mit 80 m³, 150t gefüllten Raum mit Sand gefüllt. Hier soll die von außen angesaugte Luft gereinigt und gekühlt werden, bevor sie im Bunker durch Kunststoffleitungen verteilt wurde. Vor dem Bunker gab es einen Bunkergraben, in dem die Menschen Schutz suchten die nicht mehr in den Bunker reinkamen. 

Sehr interessant war die Ausstellung über den zivilen Luftschutz. Es gab sehr viele Exponate aus dieser Zeit; sehr beeindruckend waren die Gasmasken für Pferd und Hund sowie die Tragetasche fürs Baby, verbunden mit einem Blasebalk von der Mutter aus Leinen. Auch die Gebietskarten mit den Bombeneinschlägen waren sehr interessant. Im Anschluss ging es mit dem Bus weiter nach Würzburg. Hier gab es unsere obligatorischen Wiener 
mit Brot am Bus. Um 14 Uhr ging es zur Stadtführung mit Schorsch. In einer guten Stunde brachte uns Schorsch die Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten näher. Mit viel Humor und Zeitgeschichten erlebten wir einen schönen Nachmittag in Würzburg. Da zu dieser Zeit auch das Straßen-Musik-Festival stattfand, war die Stadt sehr voll und laut und somit Schorsch nicht immer gut zu hören. Auf dem Heimweg sind wir noch zum Abendessen in ein fränkisches Gasthaus eingekehrt


21.08.2022 Sommerfest mit Grill

Am 21.08.2022 fand unser diesjähriges Sommerfest im Garten eines Mitglieds statt. Ab 12 Uhr gab es gegrilltes, das Norbert für uns herrichtete. Für unser Buffet brachte jeder etwas mit sodass wir reichlich Auswahl an Salaten und später für Kaffee und Kuchen hatten. Versüßt wurde der Nachmittag mit einem Dessert und Bowle. Ein schöner Nachmittag ging gegen 17 Uhr zu Ende.

 

 

14.08.2022 Theater Kreuzgang, Feuchtwangen

Am 14.08.2022, wie in jedem Jahr der letzte Abend der Saison, schauten wir uns mit 12 Teilnehmern das Stück „Im Weissen Rössl“ an. Bei diesem Singspiel mit Peter Alexander geht es um Begegnungen und Abenteuer am berühmten Wolfgangsee. Die Musik wie "Was kann der Sigismund dafür, dass er so schön ist" oder "Es muss was Wunderbares sein" oder "Im weißen Rössl" war zum mitsingen.    Diese Liebesgeschichte mit viel und her führte letztendlich zum happy end zwischen dem Oberkellner Leopold und der Wirtin Josepha.

 

05.08.2022 Infostand zur BR-Radltour

In der Zeit vom 31.07.2022 bis 05.08.2022 fand nach 2 Jahren Pause wieder die BR-Radl-Tour statt. Die Finalveranstaltung fand am 05.08.2022 in Gunzenhausen mit der „Bayern3 Band“ und den „Sportfreunde Stiller“ bei sehr heißen Temperaturen statt.  Auch wir haben wieder unseren Stand, wie auch vor 5 Jahren aufgebaut und Organspendeausweise verteilt und über Organspende aufgeklärt. Kurz vor dem einsetzenden Regen haben wir gegen 23 Uhr unseren Stand abgebaut.

 


22.07.2022 Theater "Ich will Spaß"

Am Freitag den 22. Juli trafen wir uns im Landestheater Dinkelsbühl zu dem Stück „Ich will Spaß“. Das Stück behandelt die 80er Jahre des Fernsehens. Die Teilstücke, wie z. B. die Tagesschau, Formeleins, Werbung oder Serien, wurden immer wieder im Wechsel aufgeführt. Die Schauspieler trugen Neonfarben, Leggins, schrille Klamotten und entsprechende Frisuren. Auch tägliche Gebrauchsgegenstände der 80er wurden mit eingebunden. Es ging um den Zauberwürfel, Platten die CD ́S werden sollen, Computer Commodore 64 oder Telefone ohne Kabel. Das Stück begann mit dem Lied „Ich will Spaß“ und Fitness auf dem Aerobic-Stepper. Das Publikum wurde von der ersten Sekunde an mitgerissen. Ein Fernsehprogramm war die Tagesschau, diese wurde immer wieder eingespielt, mit den aktuellen Themen erst aus Bonn, später aus Berlin. Themen waren unter anderem DDR, Erich Honecker, Hitlers Tagebücher, Joschka Fischer und die Gründung „Die Grünen“ Anti-Atomkraft, Reaktorunfall Tschernobyl, Hans-Dietrich Genscher und Fall der Mauer. Fehlen durfte natürlich auch die Werbung nicht, wie z.B. Palmolive, Meister Proper, Drei Wetter Taft, Miracoli oder Wrigley ́s Spearmit, die sehr humorvoll nachgestellt wurde. Der Musik-Renner war damals die „Formel Eins“ mit Peter Illmann. Es war das Jahrzehnt der Musikvideos. Viele Stars und ihre Lieder wurden präsentiert wie z.B. Falco ́s „Amadeus“, „Da da da...“ von Trio,- Michael Jacksons „Thriller“ mit dem längsten Musikvideo – Howard Carpendale mit „Hello Again“, oder Udo Jürgens mit „Ich war noch niemals in New York“. Nena ́s „99 Luftballons“ sowie auch Udo Lindenberg mit dem „Sonderzug nach Pankow“ oder Modern Talking mit „Cheri Cheri Lady“ waren riesen Kracher. Dann gab es den erfolgreichen Eurovision Song Contest mit Nicole „Ein bisschen Frieden“. Ein weiteres Thema der 80er waren die Fernseh-Serien wie z.B. Die Schwarzwaldklinik, Denver, Dallas, Muppet Show, Captain Future, Wetten dass..?, E.T., Mac Gyver und Magnum. Nach Ender der Vorstellung sind wir auf den Marktpatz zur Dinkelsbühler Kinderzeche und haben für unser leibliches Wohl gesorgt.

20.07.2022 Funkien-Schau

Am Mittwoch den 20.07.2022 ab 16 Uhr trafen wir uns in kleiner Runde auf dem Böhlhof bei Feuchtwangen zu einer sehr umfangreichen Funkien-Schau. Unser Mitglied Roland sammelt diese Pflanzen. Roland besitzt etwa 400 Funkien bestehend aus etwa 300 verschiedenen Sorten. Sehr beeindruckend war, wie unterschiedlich die Pflanzen in Struktur und Farbgebung sind wie uns Roland sehr gut erklärte. Auch die Blütezeit und der Duft ist sehr unterschiedlich. Allerdings hat das heiße Wetter die Pflanzen sehr leiden lassen. Roland führte uns etwa 2 Stunden durch seinen Garten. Im Anschluss gingen wir in Bortenberg noch eine Kleinigkeit essen.


 

Radtour-pro-Organspende

TRANSDIA SPORT DEUTSCHLAND E.V.

vom 17.07.2022 bis 24.07.2022

Von den insgesamt 30 Teilnehmern waren 9 Mitglieder unseres „Landesverband Niere Bayern e.V.“ mit am Start. Die Anreise nach München fand bereits am 16.07. statt und ein erstes Kennenlernen sowie eine Stadterkundung in München standen an. Die Tour begann nun am 17.07. mit einem Prolog durch die bayerische Landeshauptstadt, wobei Sehenswürdigkeiten angefahren wurden. Der Startpunkt der Tour am 18.08. war die Fachklinik Bad Heilbrunn, allerdings wurden die Radler ausnahmsweise bequem mit dem Bus von München aus dorthin transportiert. Der Empfang durch die Chefärztin Frau Dr. Doris Gerbig mit ihrem Team war sehr herzlich und nach Fotoaufnahmen, Geschenkübergabe und Stärkung ging die Tour Richtung „Kreisklinik Wolfratshausen“. Auch hier wurden wir herzlich empfangen, wie in allen weiteren Kliniken auch. Die Transplantationsbeauftragten der Kliniken und ihr engagiertes Klinikpersonal sowie Presse, Politik und Fernsehen waren vertreten. Nächste Station war das „Klinikum rechts der Isar“, wo uns bereits die Chefärzte der Klinik sowie der Schirmherr der Tour, der Staatsminister für Gesundheit und Pflege Klaus Holetscheck, erwarteten. Sogar die TUM Prof-Band, Lutz Renders, der Chef des Transplantationszentrums spielte den Bass, gab uns musikalisch die Ehre.  Unser Vorstandskollege Dr. Karl Votz-Siegemund, hatte im Auftrag des Ministeriums eine Info-Wand zur Organspende aufgestellt. Er nutzte die Möglichkeit, kurz mit dem Minister über die desolate Lage der Organspende zu sprechen.  Am Dienstag führte die Tour über das „Klinikum Fürstenfeldbruck“ weiter bis zum „Universitätsklinikum Augsburg“. Diese Etappe war die längste mit ca. 95 km. Weiter ging es zur „Kreisklinik Günzburg“ bis zur „Uniklinik Ulm“. Am Donnerstag starteten die Radler in Ulm und es ging nach Reutlingen zum „Klinikum Steinenberg“. Die 5. Etappe führte über das „Universitätsklinikum Tübingen“ nach Stuttgart zum „Katharinen Hospital“ und die letzte Etappe ging bis zum „SLK-Klinikum Heilbronn“. Hier gab es am Abend eine kleine Abschlussfeier. Am Sonntag nach dem Frühstück wurde die Heimfahrt mit der Bahn angetreten – das Chaos mit der Bahn war vorprogrammiert und das Schlimmste an der Tour.

Weitere Bilder und Informationen zur "Radtour pro Organspende" gibt´s HIER

Unter den 30 Radlern waren 2 Herz-, 20 Nieren- und 3 Lebertransplantierte sowie 3 Lebendspender und 2 Dialysepatienten dabei. 

Das Organisationsteam hat eine super Arbeit geleistet, vielen Dank dafür. Auf der Strecke gab es viele Sehenswürdigkeiten bei denen Fotoaufnahmen gemacht wurden. Es gab aber auch Abenteuer auf der Strecke und die Hitze war beachtlich. Viele Bilder und den Routenverlauf könnt ihr auf der Homepage https://radtour-pro-organspende.de/radtour 2022 anschauen.

Bedanken möchten die Radler sich bei den Kliniken mit ihren Transplantationsbeauftragten und Teams für die tollen Empfänge. Einige Ärzte radelten sogar ein Stück mit. Dankeschön an Gudrun Manuwald-Seemüller, Vorsitzende von TransDia Sport Deutschland und das komplette Organisationsteam.

 

09.07.2022 KISS, Workshop Fotofabrik

Am 09.07.2022 veranstaltete KISS Roth in der Zeit von 10:00 – 16:00 Uhr ein Foto-Workshop. 

Der Kurs begann mit der Theorie; wichtige Einstellungen an der Kamera wurden erarbeitet wie z.B. die Einstellung der Blende, der Belichtungszeit und die ISO-Empfindlichkeit. Danach wurde das Objektiv besprochen vor allem die Brennweite. Ein wichtiges Thema ist die Lichtsetzung, Lichtfarbe und Härte des Lichts. Das letzte Thema betraf die Motivwahl, die Perspektive, die Positionierung, die Linien sowie das Bildformat.

Bild: Ute Zahn

 

Nach gut zwei Stunden ging es dann los; zu beachten waren die Kameraeinstellungen! Die erste Bildserie sollte Wörter aus der Selbsthilfe beinhalten. Aus lauter verschiedenen Materialien, alles was man sich vorstellen kann, konnten wir der Fantasie freien Lauf lassen (basteln, schneiden, drucken, legen...) und tolle Begriffe kreieren.

Bild: Regina Egelseer


In der zweiten Bildserie ging es um freie Ideen wie Körperteile, bunt und farbenfroh, Schärfe-Unschärfe und Natur als Hintergrund zu vereinen. Es musste das Objekt mit dem Hintergrund passend abgestimmt werden. Störende Elemente mussten entfernt werden oder ein anderer Hintergrund gesucht werden.

Bild: Regina Egelseer

 

Es war ein sehr Informativer Tag mit viel Spaß und Austausch. Vielen Dank an das KISS-Team Roth für die Bewirtung und Franziska Heurung für den tollen Workshop. Text: Regina Egelseer

 

25.06.2022 Tag der Arbeitskreise in Fulda 

Der „Tag der Arbeitskreise“ vom Bundesverband Niere e.V. fand am 25.06.-26.06.2022. Hier haben Norbert und Regina die Möglichkeit genutzt an verschiedenen Arbeitskreisen teilzunehmen und unsere Erfahrungen ausgetauscht. In den Pausen konnten wir viele neue Menschen aus ganz Deutschland kennenlernen. Im Plenum am Sonntag wurden die Inhalte aller Arbeitskreise kurz vorgestellt; es waren so viele tolle Themen. Wir freuen uns auf den TAK 2023 in Mainz und hoffen, dass uns Mitglieder aus unserer RG am 08.07. - 09.07.2023 begleiten.


08.05.2022 Gedenkgottesdienst

Am 08.05.2022 fand der Gedenkgottesdienst in der ev Thomaskirche zu Nürnberg mit Pfarrerin Dr. Judith Böttcher statt. Dieser Gottesdienst wurde den Themen Nierenkrank, Organspende und Nierentransplantation im Wesentlichen von uns mitgestaltet und abgehalten. Es wurde den Organspendern und Ihren Angehörigen gedankt. Zum anschließenden Mittagessen und Austausch ging es zum Griechen „Poseidon“ in den Biergarten.

10.04.2022 Historische Stadtführung Nördlingen mit "Flick & Flack" - das Gauklerpack

Am 10. April fuhren die Regionalgruppen Mittel- und West-Mittelfranken mit dem Bus um 9.30 Uhr ab Lichtenau und um 10 Uhr ab Nürnberg bei kalter aber trockner Witterung nach Nördlingen. Da wir auch bei dieser Veranstaltung sehr viele Absagen wegen Erkrankung, hatten war der Bus nur zu 1/3 besetzt und jeder hatte genug Platz.

Ab 11.30 Uhr waren wir mit 25 Personen zum gemeinsamen Mittagstisch im Kleibls Restaurant, anschließend um 14 Uhr gings zum Treffpunkt am Rathaus zur Stadtführung. Zur Begrüßung stellten sich „Flick & Flack“ für Fotos am Rathaus vorm
Narrenspiegel zur Verfügung. Vor diesem begann dann auch die Stadtführung mit historischen Geschichten über „An den Pranger stellen“ und „In den Kerker werfen“. An der Touristik-Info erzählen Flick & Flack vom Aufbau der Stadt „Nearle“ wie sie genannt wird, von den schönsten Ecken, die rund sind“ und von der komplett erhaltenen und begehbaren Stadtmauer sowie ihren fünf noch erhaltenen Stadttoren. Sehr interessant war die Aussage, das man innerhalb der Stadtmauern frei war und außerhalb dieser eben nicht. ???

Weiter ging die Führung zum „Das Hohe Haus“ (Erbaut vor 1296, mit 36 Metern Höhe Deutschlands ältestes frühmittelalterliche Hochhaus). Hierzu gab es die Geschichte vom Schlachter und seinen zwei Kindern die in diesem Haus lebten. Der Schlachter schlachtet jeden Tag ein Schwein; das Kind denkt es ist jeden Tag das gleiche Schwein. Eines Tages sind die Eltern nicht da und die Kinder spielen Schlachter. Das ältere Kind ist der Schlachter und das jüngere die Schlachtsau. Als das Spiel langweilig wurde holte der ältere Junge das Schlachtmesser und schlug den jüngeren den Kopf ab. Der Richter lässt eine Waage holen und auf der einen Seite einen Apfel und auf der anderen Seite Münzen einlegen. Der Junge nahm den Apfel und das Gericht stellte fest, das Kind habe aus übermäßigem Leichtsinn gehandelt. Als Andenken an diese Geschichte wurde ein hölzerner Jungenkopf in die Mauer eingemauert.



Nebendran das „Brot und Tanzhaus“. Im unteren Teil waren die Bäcker untergebracht und oben wurde der Saal zum tanzen und feiern für die besseren Leute genutzt. Zu Messezeiten wurde dieses der Verkaufsraum für Tuchhändler aus ganz Europa. Auch hierzu gab es eine Geschichte mit einstürzenden Brücken. Weiter ging es zur ev. Kirche St. Georg mit seinem Turm „Daniel“. Der 90 Meter hohe Turm war eigentlich auch ein Wachturm wie die in der Stadtmauer. Die Türmer hatten den besten Blick ins Umland. Damit jeder wusste das der Türmer nicht schläft wurde jede halbe Stunde „So, G ́sell, so“ gerufen. Auch heute ist der Turm bewohnt, und der Türmer ruf in der Zeit von 22 Uhr bis Mitternacht „So, G ́sell, so“. Wenn man zurückruft „So, G ́sell, so“ antwortet dieser „So, G ́sell, so“. Zu erwähnen ist auch noch das Baumaterial der Kirche und zwar besteht diese aus Suevit. Vor etwa 14 Millionen Jahren krachte ein Meteorit ins Ries und warf das Gestein Suevit aus dem Krater. Das Material war leicht zu verarbeiten. Allerdings bedarf es ständig Reparaturen und man kennt die Kirche ohne Gerüst nicht. Weiter sind wir mit Gauklerei und Gesang zur Stadtmauer. Hier hörten wir Geschichten über die Jagt, Hirsche, die immer wieder vorbei kamen - wenn sie nicht erschossen wurden. Vorbei an der „Alten Bastei“ (hier befindet sich das Freilichttheater), am „Ochsenzwinger“, dies war der Schenkplatz der Wirte und zum „Münzhaus“ mit passenden Geschichten. Wer mochte konnte hier dann ein Stück auf der Deininger Mauer gehen. An der Stadtmauer angebaut wurden die „Kasarmen“, das waren früher die Wohnhäuser der Soldaten, später für arme Leute. Während des Rundganges wurden immer wieder Redewendungen und ihre Bedeutungen wiedergegeben; einige Beispiele hierfür sind: „die Kurve kratzen“, „aus dem Stegreif“, den Löffel abgeben“, „mit List und Tücke“, „immer der Nase nach“ oder „auf dem Holzweg sein“.

Und zum Abschluss gab es vom Flick & Flack: Es war einmal vor langer, langer Zeit... der Öttinger Graf allseits für seine Gier bekannt, hatte gründlich nachgedacht, und es sich zum Ziel gemacht, die Nördlinger zu überfallen um sich ihre Stadt zu krallen. Die Stadt umringt wohin man schaut von einer Mauer, dick gebaut. Hoch ragt sie auf, und wird bewacht, tagein tagaus und auch bei Nacht. Kein Spalt, kein Loch, nicht eine Lücke, da hilft nur eins, ne List mit Tücke. Auf Löpsinger Tor, da fiel sein Blick, verliest sich aber nicht aufs Glück. Die Torwächter hat er bestochen, sie haben ihren Eid gebrochen. Drei Nächte blieb das Tor nun offen, während sie ihren Lohn versoffen. Ein kluger Plan und gut durchdacht, das Tor ist auf und
unbewacht. Auch Soldaten stehn bereit und warten auf die Dunkelheit. Ein Weber schickt sein Weibeaus „He Weib, hol mir nen Krug zum Abendschamaus“ ob Bier ob Wein, man weiß es nicht, doch das fällt auch nicht ins Gewicht. Sie geht zur Schenke, gar nicht weit, entlang der Mauer, man hat ja Zeit. Am Tor jedoch, da bleibt sie stehn, „hab ich da nicht was gesehn?“ da grunzt doch was und macht Radau, was ist denn das, na klar ne Sau. Reibt sich am Tor, ein Stück stehts offen, he da, ihr Wächter, habt ihr gesoffen? „So, G ́sell, so“, ruft sie durch die Gassen, das Tor kann man nicht offen lassen. Alarm wird gegeben, Soldaten kommen. Die Wächter werden festgenommen. Sie schwören, sie sind nicht schuld daran, doch Folter bricht den stärksten Mann. Der Richter spricht von Hochverrat, manvierteilt sie für diese Tat, ersäuft werden dann noch ihre Frauen, weil Weibern kann man ja eh nicht traun. Die Stadt ist gerettet und das von ner Sau. Wäre die nicht gewesen oder des Webers Frau, Schwein muss man haben, ist es nicht so? und daher der Ruf „So, G ́sell, so“.

Text & Bild: Regina Egelseer

13.03.2022 Kommunikationsmuseum

Am 13.03.2022 hatten wir unser 1. Treffen in diesem Jahr mit den Patienten der RG Mittelfranken. Wir trafen uns um 11.30 Uhr im Nebenraum der Gaststätte „Galvani“ in Nürnberg zum gemeinsamen Austausch mit 20 Teilnehmern und anschließendem Mittagessen. Im Anschluss gegen 14 Uhr trafen wir uns im Museum für Kommunikation, Nürnberg.

"Im Zentrum der Dauerausstellung stehen der Mensch und seine Kommunikation. Besucher können sich auf viele Originalexponate freuen: Signalinstrumente, Objekte zur Telefonkultur und zur Medienentwicklung, Vermittlungsanlagen, historische Fahrzeuge, archäologische Funde zum Thema „Schrift“ und historische Computer. Medienstationen erklären, wie Kinder schreiben lernen oder wie eine chinesische Sekretärin ihre Schreibmaschine mit mehreren Tausend Schriftzeichen beherrscht. Mitmachstationen ergänzen diese Angebote. (www.museumsstiftung.de)" 

Wir erforschten das Museum eigenständig und konnten viele Eindrücke sammeln. Im Raum Töne konnten wir die Signale wie Trommel, Hörner, Telefonklingel bis zum Anrufbeantworter wahrnehmen. Eine weiter Station wardie Menschliche Sprache, in der die unterschiedlichen Dialekte beleuchtet wurden. Im Raum Bilder ging es um Mimik, Gestik oder Outfit. Über die Augen nehmen wir diese Informationen auf. Im Raum Schrift ging es um Buchstaben, Alphabete und Bilder, die mit der Hand geschrieben oder auf der Tastatur getippt wurden. In der Schreibwerkstatt konnten wir die unterschiedlichen Schreibfedern mit Tinte aufs Papier bringen. Im Raum Vernetzung wurden die Transportfahrzeuge für Briefe und Pakete ab dem 15. Jahrhundert dargestellt, zu Beginn mit Kutschen, Bahn, Brief- und Paketautos. Zum ausprobieren gab es eine Rohrpostanlage – erinnerte mich an meine Ausbildungszeit. Genauso erging es mir beim Thema Netzwelten. Mein Ausbildungsbetrieb hatte diesen Computer Commodore 64, der Ausgestellt wurde sowie auch die ersten Handys und iPhone.

Text & Bild: Regina Egelseer

09. - 10.03.2022 Infostand auf INVIVA

Auch die Messe-Termine kommen wieder. Teilgenommen haben wir am 09. und 10.03.2022 auf der Freizeit-Messe (INVIVA) in Nürnberg mit einem Informationsstand zur Aufklärung zur Organspende und Nierenkrankheiten (Selbsthilfe) gemeinsam mit der RG Mittelfranken. Wir konnten einige Organspendeausweise verteilen.

19. - 20.02.2022 Regionalgruppenleitertreffen

Am 19. und 20. Februar 2022 nahmen Norbert und Regina an der Regionalleitertagung in Regensburg teil. Dieses treffen findet zweimal jährlich zum Austausch der Regionalgruppenleiter aus Bayern und dem Vorstand statt.

13.02.2022 Stammtisch

Ursprünglich war geplant am 13. Februar 2022 ins Nürnberger Spielzeugmuseum zu gehen; da leider keine Anmeldungen kamen haben wir uns nur zu einem Stammtisch mit 9 Personen im Ansbacher Mohren getroffen.


16.01.2022 Spielenachmittag

Am heutigen Sonntag trafen wir uns ab 12 Uhr im Gasthof Neue Welt in Bechhofen zum gemeinsamen Mittagessen mit geplanten Spielenachmittag. Aus gegebenem Anlass wurden auf die Spiele (Kegeln) verzichtet. Trotz der Umstände hatten wir einen sehr schönen Austausch unter 8 Teilnehmern. Einige hatten sich auch sehr lange nicht gesehen und freuten sich sehr über dieses Treffen. Nachdem ein kleines Graupel-Schneeschauer vorbeizog beschlossen wir noch ein Vanilleeis mit heißen Zwetschgen zu essen und verabschiedeten uns gegen 15 Uhr. 

Text & Bild: Regina Egelseer

 

Berichte 2020


16.02.2020 Vortrag Diabetische Netzhauterkrankungen

09.02.2020 Gedenkgottesdienst Herrieden-Rauenzell

12.01.2020 Spielenachmittag


Mit 15 Personen, davon ein neues Mitglied und einem Besucher ohne Mitgliedschaft, trafen wir uns am 12. Januar zu einem fröhlich belebten gemeinsamen und leckeren Mittagessen im ‚Gasthaus Neue Welt‘ in Markt Bechhofen. Nach einer kurzen Besprechung zur weiteren Jahresplanung, taten sich 7 Mitglieder zu einem kleinen Kegelturnier zusammen und hatten dabei eine Mordsgaudi, erst auf die Vollen und im Anschluss beim Abräumen. Die restlichen Teilnehmer versammelten sich als Zuschauer und zum anfeuern, sowie zu intensiven Gesprächen untereinander. Es war wieder ein wunderschöner und lustiger Nachmittag unter Freunden!
Text: Phillip Böckler